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Das Unternehmen der Zukunft ist autonom

Digitalisierung Trends DPA Zukunft
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Pascal Gerber
von Pascal Gerber

Heutige Unternehmensprozesse sind größtenteils ortsgebunden ausgerichtet. Das heißt, Menschen müssen an einem bestimmten Ort mit einer bestimmten Ausrüstung zusammenarbeiten. Das Aufheben dieser Ortsgebundenheit, verbunden mit dem Einsatz einer Prozessautomatisierungsplattform, sichert in Zukunft den langfristigen Erfolg und die Widerstandsfähigkeit von Unternehmen. Analysten sprechen von der Vision des «autonomen Unternehmens», das handlungsfähig ist, unabhängig davon, wo sich Mitarbeiter befinden. Aber wie autonom sind Unternehmen heute? Und was ist notwendig um autonom zu werden? Axon Ivy hat sich dazu mit Experten von Forrester Research, E.ON und Currenta ausgetauscht.

Das Arbeiten im Homeoffice wurde im vergangenen Jahr zum neuen Alltag und stellte Unternehmen vor die Aufgabe, ihre Mitarbeiter von einem Tag auf den anderen ortsunabhängig einsatzfähig zu machen. Die Digitalisierung und Automatisierung alltäglicher Prozesse ist dafür eine Grundvoraussetzung und wurde durch die Pandemie in den Fokus gerückt.

Laut einer Unternehmensbefragung von Forrester Research planen bis zu 60 Prozent der Unternehmen eine «run and manage from anywhere»-Strategie einzuführen. Möglich ist das durch den Einsatz von Prozessautomatisierungsplattformen. Diese so genannten Digital Process Automation Plattformen (DPA) orchestrieren Automatisierungstools wie RPA (Robotic Process Automation) und binden künstliche Intelligenz (KI) in die Prozesse ein. Dank Low Code Ansatz bieten sie auch den Fachbereichen maximale Flexibilität.

Andreas Claeßen, Automation Delivery Services bei E.ON Digital Technology berichtet: «Wir verfügen über 10 unterschiedliche Standorte in Europa und viele Windparks. Bei einem Problem kann nicht jedes Mal ein Techniker direkt vor Ort eingesetzt werden. So etwas muss digital gelöst werden können. Das hat die Pandemie noch deutlicher gemacht. So war es eine sehr große Herausforderung für die Infrastruktur 70 000 Mitarbeiter innerhalb kürzester Zeit ins Homeoffice zu schicken.»

Vielerorts fehlt es an den nötigen Fachkräften, um die Automatisierung konsequent umzusetzen. «Testen und Experimentieren, um mit der Zeit eine unternehmensinterne Expertise aufzubauen und die unternehmensweite Automatisierung voranzutreiben, ist deshalb unsere Empfehlung», so Dr. Bernhard Schaffrik, Analyst bei Forrester Research. Denn die meisten Unternehmen nutzen die heutigen technologischen Möglichkeiten noch nicht voll aus. So haben immer noch mehr als 70 Prozent der Unternehmen papiergetriebene Prozesse.

 

Voraussetzungen für den Aufbau einer gewissen Autonomie durch Automatisierung

«Große Unternehmen gehen die Automatisierung bereits sehr strategisch an, indem sie Kompetenzzentren mit einer gebündelten Expertise geschaffen haben. Es gibt aber auch viele Unternehmen, die taktisch an das Thema herangehen. Problematisch ist dabei, dass sie keinen ganzheitlichen Ansatz verfolgen und so nur kleine Schritte in Richtung Automatisierung machen. Statt nach fertigen Lösungen zu suchen, sollten Kompetenzen im eigenen Haus aufgebaut werden», erklärt Rolf Stephan, Managing Director von Axon Ivy. So kaufen viele Unternehmen Automatisierungstools, ignorieren dabei aber die darunterliegende Prozessstruktur und deren Eigenschaften.

Um das zu vermeiden und den Einsatz der großen Menge an Tools entlang des Prozesses zu orchestrieren, sind Plattformen wie Axon Ivy zunehmend wichtig. Sie bieten eine Gesamtlösung, sind agil anpassbar und im Vergleich zu den Produkten klassischer Softwareanbieter wie SAP kostengünstig. Da die Prozessautomatisierungsplattform von Axon Ivy auf Low Code basiert, ist sie sehr einfach für Mitarbeiter bedienbar und erfordert keine lange Einarbeitungszeit. Drittsysteme und Tools wie Maschinelles Lernen und RPA sind direkt eingebunden und über die Plattform steuerbar. Alles wird dokumentiert und ist völlig transparent einsehbar.

Der Betreiber eines der größten Chemie-Areale in Europa, Currenta, hat in den vergangenen Jahren sein Entsorgungsmanagementsystem ersetzt und durch die Prozessautomatisierungsplattform von Axon Ivy inklusive Schnittstellen zu Behörden und Drittsystemen abgelöst. Klaus-Dieter Schneider, Leitung Stab Management Processes & Systems, berichtet: „So ein System kann man nicht von der Stange kaufen, es muss gemeinsam und agil entwickelt werden.“

Dazu sind Mitarbeiter nötig, die das entsprechende Wissen über die Unternehmensprozesse mitbringen und für das Thema brennen. Diese treiben die Maßnahmen intern voran und können es an Kollegen weitervermitteln. Denn am Ende müssen die Mitarbeiter der Lösung vertrauen, damit sie diese auch wirklich effizient nutzen und autonom arbeiten können. Eine offene Kommunikation und gelungenes Change Management müssen deshalb Hand in Hand mit Automatisierungsmaßnahmen gehen.

 

Das Fazit der Experten

Erste Schritte in Richtung autonomes Unternehmen wurden mit der Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen bereits gemacht. Trotzdem mangelt es heute noch häufig an der nötigen Expertise und Strategie zur gelungenen Umsetzung und Auswahl der richtigen Automatisierungstools. Plattformen wie Axon Ivy können hier unterstützen, da sie verschiedene Technologien und Tools zusammenbringen und diese zentral steuern. Um den vollen Nutzen aus der Automatisierung zu ziehen, müssen aber auch die Mitarbeiter die neue Lösung annehmen. Der derzeitige äußere Druck kann dazu genutzt werden, das Management wie auch Kollegen mit an Bord zu holen und langfristig Schritte in Richtung eines autonomen Unternehmens zu gehen, sodass Arbeiten in Zukunft von überall aus möglich ist.

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