Wie technische Änderungsanträge in der industriellen Fertigung digital erfasst und beurteilt werden können.
Die Kosten einer Produktänderung entstehen selten durch die Änderung selbst. Sie entstehen durch unvollständige Abklärungen, fehlende Transparenz und zu spät erkannte Auswirkungen.
Verdeckte Mehraufwände, Terminverschiebungen, Ressourcenengpässe und Fehlinvestitionen belasten das Unternehmen oft deutlich stärker als erwartet. Mit einem strukturierten Änderungsprozess reduzieren Sie diese Risiken nachhaltig.
In der industriellen Produktion muss der Fertigungsprozess laufend an neue Produktanforderungen angepasst werden.
Auslöser für Änderungen können sein: Technische Probleme, Kundenreklamationen, Marktveränderungen, Optimierungen, Innovationen.
Die Auswirkungen von Änderungen an Arbeitsschritten, Material, Arbeitsmitteln oder Technik auf den Gesamtprozess sind häufig nicht vollständig vorhersehbar.
Technische und organisatorische Machbarkeit, Risiken und Kostenfolgen werden oft nicht ausreichend abgeklärt.
Umsetzungsprobleme werden zu spät erkannt, mit entsprechend negativen Auswirkungen auf die Timeline.
Die Abstimmung und Kommunikation unter den beteiligten Stellen ist ineffizient und fehleranfällig, weil ein durchgängiger Prozess mit einem zentralen System fehlt.
Technische Änderungen in der Fertigung betreffen selten nur einen einzelnen Schritt. Sie haben Auswirkungen auf mehrere Bereiche, Systeme und Entscheidungen.
Was muss angepasst werden – Prozess, Verfahren, Arbeitsmittel, Material, Technik?
Welche Rollen, Teams oder Bereiche sind betroffen bzw. beteiligt?
Wie wirkt sich die Änderung auf andere Prozessbereiche oder auf das Portfolio bei Bestandskunden aus?
Welche Auswirkungen auf die Materialbeschaffung sind zu erwarten?
Welche Kosten entstehen und welcher konkrete Nutzen wird erwartet?
Welche Risiken bestehen und wie lassen sie sich reduzieren oder absichern?
Welche Produkte / Komponenten / Stücklisten sind betroffen?
Wie wird die Umsetzbarkeit eingeschätzt?
Bis wann soll die Änderung umgesetzt werden und welche Umsetzungsdauer wird benötigt?
Wie nachhaltig ist die vorgeschlagene Lösung?
Anträge in der Fallübersicht
Kontrolle: Bessere Steuerung dank zentraler Übersicht über laufende Anträge
Standardprozess: Durchgängiger Antragsprozess unter Einbezug aller beteiligten Stellen
Transparenz: Einsicht für alle Prozessbeteiligte, reduzierter Kommunikationsbedarf
Geschwindigkeit: Schnellere Durchlaufzeit bis zur Entscheidung
Machbarkeit: Frühe Erkennung der Machbarkeit (vor der Umsetzung)
Nachvollziehbarkeit: Systematische, nachvollziehbare Beurteilungen und Entscheidungen
Auswirkungen: Reduktion von nicht geplanten Auswirkungen und Kostenfolgen
Erfolgsmessung: Grundlage für Erfolgsmessung (Kostenreduktion / Ertragssteigerung)
Kundenzufriedenheit: Minderung der Beanstandungen
Ein Business Case aus der Praxis zeigt auf, welche Folgekosten ein schlecht abgestimmter Änderungsantragsprozess verursachen kann. Unterschiedliche Ursachen können vielfältige direkte und indirekte Auswirkungen haben.
Die Investition in einen systematischen, standardisierten und digital gestützten Änderungsprozess lohnt sich in jedem Fall!
Return on Investment (ROI): 6–12 Monate
Nutzen Sie die Lösung out-of-the Box (on Prem oder in der Cloud).
Wir adaptieren die Lösung an die Anforderungen Ihres Unternehmens und integrieren sie bei Bedarf mit bestehenden Umsystemen.
Als Digitalisierungspartner übernehmen wir Projektverantwortung und bringen unsere langjährige Erfahrung im Prozessmanagement ein.
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Dr. Hanspeter Seiler
Head of Digitalization
FROX AG