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Hyperautomation – der smarte Werkzeugkasten zur Automatisierung

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Andreas Balsiger
von Andreas Balsiger

Hyperautomation ist der Technologietrend der Zukunft. Sie kann dazu beitragen, dass Unternehmen schneller, effizienter und fokussierter arbeiten. Um die Hyperautomation zu einem Erfolg zu machen, sind spezialisierte und ehrliche Anbieter gefragt, die Kunden bei der technischen Umsetzung begleiten.

 

Die Digitalisierungsplattform als Drehscheibe

Chatbots prüfen den Anspruch auf eine Entschädigung wegen Flugverspätung oder die Rechtmäßigkeit einer Kündigung – die Automatisierung ist längst nicht mehr nur Zukunftsmusik. Neustes Schlagwort ist die sogenannte Hyperautomation. Es ist der Spitzenreiter auf Gartners Liste der Top 10 Technologietrends für 2020 und wurde als Begriff eigens von dem Marktforschungsinstitut ins Leben gerufen.

Damit wird das Rad jedoch keinesfalls neu erfunden. Die Bezeichnung umfasst die Kombination, Koordination und Verbindung verschiedener Technologien zur Automatisierung. Dazu gehören unter anderem Künstliche Intelligenz (KI), Robotic Process Automation (RPA), maschinelles Lernen, die Verarbeitung der natürlichen Sprache (NLP), Process Mining und Analytics. Ein Werkzeugkasten, aus dem je nach Bedarf geschöpft werden kann. Dank der Kombination von Tools, wie RPA und KI können auch komplexe und unstrukturierte Prozesse optimiert werden.

So arbeiten Firmen schneller, effizienter und fokussierter. «Bis 2024 werden Unternehmen ihre Betriebskosten um 30% senken, indem sie Hyperautomation-Technologien mit neustrukturierten Betriebsprozessen kombinieren», prognostiziert Gartner.

 

Keine Automatisierung zwischen Tür und Angel

Derzeit steht die Hyperautomation noch am Anfang: «Es ist klar geworden, dass Automatisierung nur dann Sinn macht, wenn alle Instrumente, die zur Verfügung stehen, miteinander kombiniert werden. Sie umfasst Analyse, Entwerfen, Automatisieren, Messen, Überwachen und Neubeurteilen von ganzen Prozessen», so Gartner. Bereits die Process Automation führt zu einer erheblichen Verkürzung der Durchlaufzeit und somit der durchschnittlichen Arbeitszeit. Hyperautomation verspricht durch die Verbindung verschiedener Technologien miteinander jedoch einen noch größeren Mehrwert.

Um Hyperautomation erfolgreich umzusetzen, müssen Unternehmen einen Blick für mögliches Potenzial entwickeln. Es können ganze Prozesse optimiert werden, während zum Beispiel RPA, als Bestandteil von Hyperautomation, «nur» einen einzelnen Arbeitsschritt automatisiert. Machine Learning und KI sind in diesem Zusammenhang wichtige Schlagwörter, um Muster in Abläufen zu erkennen und bereits Antworten zu liefern, bevor Fragen aufkommen. Geschäftsregeln trennen die Geschäfts- von der Prozesslogik und werden daher für die Automatisierung immer wichtiger.

Hyperautomation sollte nicht nur als rein technische Lösung angesehen werden, sondern muss gelebt werden. Deshalb ist es wichtig genau zu wissen, welche Prozesse optimiert werden und diese vorab genau zu analysieren. Nur dann wird der erhoffte Mehrwert auch Wirklichkeit. Dazu braucht es spezialisierte und ehrliche Anbieter, die den Kunden bereits früh zur Seite stehen.

 

Wandel fördert Hyperautomation

Insbesondere für Branchen, die im Moment in einem Wandel stecken, bietet die Hyperautomation großes Potenzial. Neue Geschäftsmodelle und neue Markteilnehmer setzen Unternehmen unter Druck und fördern Veränderungen. Dann wird nicht nur eine Automatisierung benötigt, die im marginalen Bereich Verbesserungen bringt, sondern hier braucht es große Veränderungen und einen neuen Ansatz, den die Hyperautomation liefern kann. Dort, wo es auf Geschwindigkeit ankommt und trotzdem komplexe Abläufe stattfinden, werden in Zukunft die Erfolgsgeschichten der Hyperautomatisierung zu finden sein.

AXON Ivy Tipp

Eine Digitalisierungsplattform ist nicht nur die Drehscheibe für die Prozess-Automatisierung, sondern bietet zahlreiche Werkzeuge zur Hyperautomation im Standard an.